Topspiel im Mehlental II: Salmrohrer 1:3 gegen Rosport

Da passt noch einiges nicht zusammen: Gut zwei Wochen vor dem Start in die neue Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar unterlag der FSV Salmrohr am Freitagabend in Gondenbrett bei Prüm dem spielerisch deutlich überlegenen Luxemburger Erstligisten FC Victoria Rosport verdient mit 1:3. „Der Gegner war besser. In der ersten Halbzeit sind wir nicht so in die Zweikämpfe gekommen. Man hat auch gesehen, dass bei uns einige Leute gefehlt haben“, resümierte FSV-Trainer Peter Rubeck.

Während die angeschlagenen Nils Habscheid, Gianluca Bohr, Johannes Diederich und Marcel Selmane neben den langzeitverletzten Marco Unnerstall und Besart Aliu fehlten, waren andere (noch) nicht fit: In seinem ersten Spiel nach der Rückkehr aus Spanien lief für Comebacker Anthony Ekene Ozoh als einzige Sturmspitze kaum etwas rund. Dem Angreifer fehlte die Bindung zum Spiel; Rosport verteidigte über weite Strecken aber auch kompromisslos.

Trotz Salmrohrer Fünferkette fanden die um direktes Spiel bemühten Schützlinge von Coach Jürgen Tücks immer wieder Lücken in der FSV-Hintermannschaft. Das 1:0 fiel allerdings erst in der 34. Minute durch Sebastien Blaise, der im Nachsetzen erfolgreich war. Ein Doppelschlag des Ex-Tarforsters Patrik Kasel ließ Rosport, das eine Woche später als der FSV in die neue Saison startet (am 6. August bei Fola Esch) bis auf 3:0 davonziehen (53./60.). Erst in den letzten gut 20 Minuten kam Salmrohr zu echten Chancen. Kurz nachdem er bereits knapp gescheitert war, traf der mitspielende Co-Trainer Lars Schäfer nach einer Ecke (68.). Zweimal verpasste danach Daniel Mehrfeld eine Resultatsverbesserung. Auch der nach seiner Einwechslung um Akzente bemühte Peter Irsch hatte eine vielversprechende Möglichkeit.

Rosport-Trainer Tücks durfte sich zurecht über „ein bis zu den vielen Wechseln ab Mitte der zweiten Halbzeit gutes, flüssiges Spiel meiner Mannschaft“ freuen. Sein Pendant Rubeck muss es bis zum Ligastart am Samstag, 29. Juli, ab 15.30 Uhr, im Salmtalstadion gegen den TuS Mechtersheim primär schaffen, einen Startformation zu finden, in der die Abläufe harmonisiert sind.