Erste: Bittere 1:4 Niederlage in Deudesfeld, allerdings durchweg positives Zwischenfazit zum Jahresende

In der letzten Partie des Jahres musste sich der MSV gegen die SG Deudesfeld geschlagen geben. Auf dem teilweise gefrorenen Geläuf kamen die Schneifelfüchse nur sehr schleppend in die Partie. Der MSV hatte das Spiel zwar im Griff, allerdings nutzte der Gastgeber die erste Chance zur Führung in der 27. Minute.  Das Spiel wird aus MSV-Sicht wohl am ehesten mit der Redewendung „es war einfach der Wurm drin“ beschrieben. Die SG Deudesfeld konnte in der Folge mit ihrem zweiten Torschuss das zweite Tor erzielen, auf der Gegenseite kurz darauf vergab Pascal freistehend aus 2 m.  Aber auch die Mechanismen, die in den letzten Wochen so oft gegriffen haben, wie die starke Passquote und Ballsicherheit, fehlten an diesem merkwürdigen Sonntag. In der zweiten Halbzeit musste der MSV dann sogar noch die Gegentore drei und vier hinnehmen und kassierte damit die meisten Gegentreffer in diesem Jahr in Deudesfeld.  Immerhin gelang Oli Drees noch in der Schlussminute der Ehrentreffer für die Hacken-Elf.
Fazit: Natürlich wollte sich der MSV mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause verabschieden, von daher war die Enttäuschung direkt nach Abpfiff groß. Aber nach den tollen vergangenen Wochen war es klar, dass irgendwann mal ein Spiel kommen muss, wo nicht alles zu 100 Prozent klappt. In Anbetracht der Tatsache, dass durch die angespannte Personalsituation seit Wochen immer dieselben elf Spieler beginnen müssen, war dieser Kräfteschwund logisch. Nichtsdestotrotz steht die Hacken-Elf  nach 16 von 26 Spieltagen auf einem überragenden zweiten Tabellenplatz. Der MSV hat bereits sage und schreibe 55 Tore geschossen und damit zehn mehr als der Zweite in diesem Ranking. Großen Anteil daran haben Michi Zeimmes und Pascal Krämer, die in der Torjägerliste den ersten und dritten Platz belegen. Auch in der immer leicht belächelten Fairnesswertung stehen die Schneifelfüchse, wie auch in den vergangenen Jahren, auf einem  vorbildlichen zweiten Platz. Insgesamt können Verantwortliche, Spieler und auch die zahlreichen Fans mehr als zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf sein. Für die Winterpause bleibt zu hoffen, dass zur Vorbereitung im Februar der ein oder andere Langzeitverletzte zurückkehrt, sodass auch die zweite Saisonhälfte so erfolgreich gestaltet wird wie die erste.
#HejaEmEsVau