Traurige Vorstellung des MSV - 0:5 Heimniederlage gegen Winterspelt

Nach dem packenden 3:2-Sieg vergangenen Freitag gegen den SV Neuerburg war am Sonntag, den 25.09 die SG Winterspelt zu Gast an der Mehlener Strasse. Den Schwung aus dem ersten Sieg der Saison wollte der MSV mit in die Begegnung mit dem altbekannten Gegner aus Winterspelt nehmen. Velten Schoos lies die Siegermannschaft aus dem Neuerburg-Spiel bis auf eine Position unverändert. Für den verletzten Michael Rund rückte Paddy Wudy zurück in die Anfangself. Die erste Viertelstunde sahen die Zuschauer eine Partie, die klar vom spielstarken MSV dominiert wurde und in denen die Schneifelfüchse mindestens ein Tor hätten machen müssen. Doch in der 17.Minute konnten die Gäste aus Winterspelt mit ihrer ersten Chance nach einem Eckball den Führungstreffer erzielen. Was danach aus MSV-Sicht passierte ist einfach unerklärlich. Nach dem Gegentreffer lieferte das Team um Kapitän Frank Mölter eine desolate Leistung ab. In der 30.Minute leistete Daniel Kussmaul seinem Team einen Bärendienst, in dem er völlig zu Recht die rote Karte wegen grobem Foulspiels sah. Sechs Minuten später konnte die SG Winterspelt ihre Führung ausbauen. Einen strammen Torschuss konnte Keeper Nico Lorsbach nur noch nach vorne ablenken und im Nachschuss konnte der hellwache Gästestürmer schließlich verwandeln. Nach der Pause hofften die treuen MSV-Zuschauer auf Besserung ihres Teams, doch die blieb aus. Kurz nach Wideranpfiff kam zur schlechten Leistung auch noch Pech, als Lukas Maas einen missglückten Abwehrversuch im eigenen Tor versenkte. Im Gegensatz zum Neuerburg-Spiel (als noch ein 0:2 gedreht wurde), fehlten am Sonntag Konzentration, Kampfbereitschaft und der absolute Wille zum Sieg. So konnten die Winterspelter nach Belieben ihr Spiel aufziehen und in den Minuten 75 und 83 das vierte bzw. fünfte Tor erzielen. Fazit: Eine ganz ganz traurige Leistung der Schneifelfüchse mit einer hochverdienten Niederlage. Glücklicherweise wurde das Spiel gegen die SG Schönecken II auf den 07.10 nach hinten verlegt, sodass das komplette Team fast zwei Wochen Zeit intensiv Gedanken machen über ihre schlechte Vorstellung. Denn in den kommenden Spielen muss eine Leistungssteigerung von 110 Prozent her, um ein Spiel zu gewinnen.

Aufstellung: Nico Lorsbach - Lukas Braun, Alex Hepp, Christof Thielen (76. Jörg Bauer) - Ingo Pensky (61. Martin Weinand), Frank Mölter (C), Patrick Wudy (65.Peter Sohns), Daniel Kussmaul - Lukas Maas, Michael Zeimmes, Albert Hoffmann.

Tore: Fehlanzeige