Der Wahnsinn geht weiter - Fünfter Sieg in Folge - 3:0 Auswärtserfolg in Gillenfeld

Die letzte Auswärtsreise im Kalenderjahr 2015 führte den MSV auf den neuen, noch nicht einmal offiziell eingeweihten Kunstrasenplatz nach Gillenfeld.  Das Hinspiel gegen die Reserve der SG Ellscheid konnten die Schneifelfüchse in einem sehr turbulenten Spiel mit 5:2 für sich entscheiden.
Mit breiter Brust konnte die Schoos-Elf angesichts der letzten vier gewonnen Spiele das letzte reguläre Saisonspiel 2015 angehen. Allerdings musste der Coach gleich mit Tim Michels, Fabian Hockertz und Daniel Kussmaul drei Abwehrspieler ersetzen.

In der Anfangsphase machte der Gastgeber das Spiel und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Die MSV-Abwehr geriet dabei mehrere Male unter Druck und konnte sich bei der mangelhaften Chacenverwertung der Ellscheid-Offensive bedanken , dass es noch 0:0 stand. Neben der Abschlussschwäche war es der am Sonntag besonders gut aufgelegte MSV-Keeper Sese Spoo, der mit seinen starken Paraden die gegnerischen Stürmer der Reihe nach zur Weißglut brachte.
Und so behauptete sich die alte Fussballweisheit bzgl. der vergebenen Chancen. Denn anders als die Gastgeber konnten die Schneifelfüchse ihre erste Chancen durch Marcel Busch (35.)verwandeln.
Im zweiten Durchgang sahen die gut 50 Zuschauer dann eine offene Partie mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Doch auch in den zweiten 45 Minute zeigte sich der MSV kaltschnäuziger. In der 57. erhöhte Torjäger Michi Zeimmes mit seinem insgesamt zwölften Saisontreffer auf 2:0.  Den Deckel  auf das Spiel machte in der Nachspielzeit dann Paddi Thielen(100% verwandelt) mit seinem Elfmeter zum 3:0.

Fazit: Ordentlich gespielt und drei Punkte aus Gillenfeld entführt, wobei der Sieg auch deutlich zu hoch ausgefallen ist. Aber mit dem Lauf, den der MSV momentan mit den vollen 15 Punkten aus den vergangenen fünf Partien hat, kommt das nötige Glück dazu, was in der Anfangsphase der Saison noch fehlte, um so ein enges Spiel mal zu gewinnen.

Nach dem sich die meisten Teams sich in die Winterpause verabschiedet haben, trifft der MSV im Nachholspiel kommenden Samstag bereits um 17:00 Uhr in Gondenbrett auf die SG Mehren.
(Zum Ende des Jahres 2015 noch ein kleiner Blick zum Genießen auf die Tabelle. Es ist nur eine Momentaufnahme, aber nach dem 15. Spieltag steht die Schoos-Elf auf dem dritten (!) Tabellenplatz und damit so gut wie schon ganz ganz lange nicht mehr.)

Erste mit späten Toren gegen Schlusslicht Hillesheim II

Das war ein hartes Stück Arbeit! Im Duell mit dem noch sieglosen Schlusslicht SG Hillesheim /Walsdorf/Berndorf II spannte der Mehlentaler SV 1965 die 75 Anhänger am  Sonntag Nachmittag bis eine Viertelstunde vor Schluss auf die Folter, ehe Marcel Busch mit beherztem Einsatz das erlösende 1:0 gelang. Danach war der Ball gebrochen: Michi Zeimmes legte noch zwei weitere Treffer drauf (84., 88.) und hatten so auch noch maßgeblichen Abteil am unterm Strich standesgemäßen 3:0.

Bis zur 75. Minute hatte sich das Team von Trainer Valentin Schoos die Zähne an der A-Liga-Reserve ausgebissen. Chancen gab es reichlich für Pascal Krämer, Michi Zeimmes, Kim Geider & Co. – doch entweder war der sehr gute Torwart Marvin Bauer zur Stelle oder es mangelte an der nötigen Präzision im Abschluss. Aber auch Bauers Gegenüber Sebastian Spoo war hellwach. Die eine oder andere Unpässlichkeit der MSV-Abwehr am Sonntag war unübersehbar… Seine größte Tat vollbrachte Sese in der 74. Minute als er gegen den frei vor ihm auftauchenden Marco Hell klärte.

Wermutstropfen: Fabian Hockertz musste mit einer Schulterverletzung vorzeitig raus. Coach Schoos und die gesamte Mannschaft hoffen, dass Fabi trotzdem am kommenden Sonntag, 6. Dezember, 14.30 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz in Gillenfeld gegen die SG Ellscheid II  und am Samstag, 12. Dezember, 17 Uhr, an der Mehlener Straße gegen die SG Mehren wieder zum Einsatz kommen kann. In diese Spiele kann der MSV mit breiter Brust gehen: 25 Punkte aus den bisherigen 15 Partien und Platz vier in der Tabelle der Kreisliga B I sind eine sehr gute Ausgangsposition.

Erste verliert in Leudersdorf - Zweite verteidigt mit Sieg Rang drei

Am elften Spieltag traf die Erste gegen die Tus Ahbach II. Zur ungewohnten Uhrzeit um 12:30 pfiff Schiedsrichter Hermann Jacobs die Partie auf dem auch ungewohnten Kunstrasenplatz in Leudersdorf an. Ob es die fremde Uhrzeit oder das eher unbekannte Geläuf war, es zählt beides nicht als Ausrede für den verschlafenden Start. Bereits nach zwei Minuten lag die Schoos-Elf 0:1 nach einem direkten Freistoß, dem ein vermeidbares Foul vorausgegangen war, hinten. Doch der MSV antwortete quasi im Gegenzug durch einen Treffer der Marke "Tor des Monats". Kim Geidinho schlenzte den Ball vom Sechszehnereck in den Winkel. Doch auch der Ausgleich hielt nicht lange Bestand und der Gastgeber antwortete wiederum prompt. Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel ließ sich der gegnerische Stürmer nicht zweimal bitten und erzielte die erneute Führung für die Tus Ahbach. Nach dieser rasanten Anfangsphase beruhigte sich das Spiel kurz bis Fabian Hockertz (ja sie haben richtig gelesen F-a-b-i-a-n H-o-c-k-e-r-t-z) noch vor der Pause den 2:2-Ausgleich erzielte.
Im zweiten Durchgang boten sich das auf beiden Seiten gute Chancen mit einem Unterschied: Die guten Gastgeber nutzen ihre Möglichkeiten. Nachdem zwischenzeitlichen 2:3 warfen die Schneifelfüchse dem Spielstand geschuldet alles nach vorn und gingen auf das eigene dritte Tor. Dieser Offensivwille wurde allerdings noch bitter mit einem Konter kurz vor Ende mit dem 2:4 bestraft.

Fazit: Mit Sicherheit nicht die beste Leistung des MSVs, die nicht unverdient keine Punkte nach sich zog. Jetzt heißt es nächste Woche nochmal ein, zwei Schippen drauflegen und im Heimspiel gegen Efeu/Esch die drei Punkte in Gondenbrett behalten.

 

Zeitgleich zum Spiel der Ersten kam es rund 40 km entfernt in Gondenbrett zu einem kleinen Spitzenspiel der D-Klasse. Die MSV-Zweite als Dritter empfing den Zweitplatzierten aus Winterspelt. Die Gäste, die mit einigen Leuten aus der Erste verstärkt, hatten bis zu diesem Zeitpunkt drei Punkte Vorsprung vor den Jungfüchsen, sodass diese mit dem starken 3:2 Heimsieg mit der SG Winterspelt II gleichzog.  In einer guten D-Klassenpartie ging der MSV in der 30.Minute in Führung. Wie schon gefühlte 246 mal im Training geübt, fand ein butterzarter Freistoß von Jonas Hockertz Albert Hoffmann als Abnehmer; der Rest ist selbstredend.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste durch den 0:1 Rückstand mit viel Wut aus der Kabine und machten Druck auf das Tor von Tobi Hockertz. Mit einem Doppelschlag in den Minuten 66 und 70 konnten sie sogar den Spielstand drehen.  Dieser plötzliche Rückstand gab der Zwoten nochmal einen gehörigen Motivationsschub. So konnte Mittelfeldmotor Frank Mölter nur fünf Minute später ausgleichen. In der 81. Minuten erzielte Jimmy Breuer nach einem mustergültigen Konter sogar das verdiente 3:2.
Am Ende entschied der größere Wille der Hoffmann-Elf, bei der erfreulicherweise Torjäger Ingo Pensky nach überstandener Verletzung wieder spielen konnte, die Partie und so konnten die Jungfüchse den Aufwärtstrend fortsetzen. Das dieser auch nächste Woche noch anhält dafür muss wohl ein Sahnetag her, um den Spitzenreiter die SG Schneifel III, die bisher noch ohne Punktverlust ist, vielleicht einen Punkt abzuknöpfen.  Spielbeginn hier ist am Samstag um 20 Uhr in Ormont.

Erste beweist Moral und verdient sich 3:2 Sieg in Üdersdorf

Vergangenen Sonntag brauchten die meisten MSVler wohl ein Navi um ihrer Lieblinsgsonntagnachmittagsbeschäftigung nach zu gehen. Ziel der Auswärtsreise war diesmal Üdersdorf, das nicht unbedingt nicht um die Ecke liegt. Der Gastgeber ging selbstbewusst in die Partie, denn  aus den letzten vier Spielen konnten die SG Üdersorf die maximale Anzahl von zwölf Punkten erreichen.

Als Zuschauer des Schoos-Teams sollte der Anfang der Partie nicht verpasst werden, denn von Beginn an spielte sich in den letzten Wochen Spektakuläres ab; so auch in Üdersdorf.
Nachdem Michi Zeimmes bereits nach zwei Minuten eine richtig gute Chance ungenutzt ließ, nutzte der Gastgeber seine erste Chance. Als Paddi Thielen beim Abstoß auf dem nassen Geläuf ausrutschte, zeigte sich die gegnerische Offensive eiskalt und verwandelte dieses Missgeschick nach drei Minuten zur Führung. In der Folge spielte der MSV sich Chancen am laufenden Band, doch scheiterte stets an der Verwertung vor dem Tor. Als in der 25. Minute der ansonsten gute Schiri ohne ersichtlichen Grund auf den Elfmeterpunkt zeigte(selbst die Üdersdorf-Fans noch Spieler reklamierten für Strafstoß, was in der Kreisklasse wohl so eindeutig wie das Hawk-Eye ist) und die SG Üdersdorf auf 2:0 erhöhte, war der Spielverlauf wohl komplett auf den Kopf gestellt.  Doch der neue MSV zeigte Moral, spielte weiterhin stark auf und verwandelte dann auch endlich seine Chancen. Zuerst verwertete  Kim Geider einen Pfostenabpraller (41.) nach Schuss von Marcel Busch, worauf Pascal Krämer mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich erzielen. Das 2:2 war das erste Kopfballtor für den 1715 mm großen Pascal Krämer(Anm.d.R.).
Auch im zweiten Durchgang agierte nur eine Mannschaft und zwar das Team aus dem Mehlental. Folgerichtig umkurvte erneut Krämer den Torwart nach schöner Kombi über vier Stationen zum 3:2(62.). Doch seltsamerweise lähmte die Führung die Gäste und in den folgenden 15 Minute fanden Glück und Keeper Sese Spoo zusammen, die es gemeinsam schafften die Druckphase der Gastgeber heillos zu überstehen. Die Schlussphase gehörte aber wieder dem EmEsVau, der es allerdings mehrfach (durch Zeimmes, Mölter, Keider um nur einige Namen zu nennen) verpasste den Sieg deutlicher zu gestalten.

 

Fazit: Nach dem verdienten Sieg fällt das Fazit ganz einfach aus. Gute Leistung - Weiter so!

Nachspielzeit bringt verdientes Remis

 
 

Das stets emotionale Derby zwischen Mehlental und Prüm fand am Samstagabend vor 250 Zuschauern keinen Sieger. Prüm lag nach einer Stunde Spielzeit bereits mit 2:0 vorn, musste in der Nachspielzeit nach einer intensiven Aufholjagd dem MSV aber noch den Ausgleich gestatten. Das 2:2 empfanden beide Trainer im Nachhinein als gerechtes Ergebnis.




Gondenbrett. Im letzten Aufeinandertreffen beider Klubs gab es jeweils 1:0-Siege. Diesmal wurden in Gondenbrett vor der stattlichen Derbykulisse von 250 Zuschauern die Punkte geteilt. Der Mehlentaler SV begann offensiv und furios, hatte beizeiten durch Michael Zeimmes und Pascal Krämer in Führung gehen können. Doch entweder stand Prüms Keeper Stefan Thelen oder aber der Pfosten im Wege. Nach einer Viertelstunde aber stand es 0:1, als Marc Bormann im Sechzehner zu Fall kam und der umsichtig pfeifende Referee Franz-Josef Maus auf den ominösen Punkt zeigte. Dennis Schmitz blieb cool und verwandelte zur Prümer Führung.


Die Gäste, die nach der Trainerentlassung von Guido Heinzen Anfang der Woche von Klaus Spoo gecoacht wurden, zeigten die bessere Spielanlage, doch der MSV besaß die klareren Möglichkeiten. So ließ Zeimmes zwei weitere dicke Chancen ungenutzt. Schon wie der sichere Derbysieger fühlten sich die Gäste, als Marek Rosswinkel einen 25-m-Schuss in den Winkel setzte – 0:2 (58.). Die Hausherren, die auf mehreren Positionen zum Umstellen gezwungen waren, inszenierten nach dem 0:2 eine intensive Aufholjagd, in dessen Ergebnis Ingo Florczak mit einem sehenswerten Seitfallzieher elf Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer erzielte. Mit dem Mute der Verzweiflung und Aufbietung aller Reserven erzwang der MSV in der dritten Minute der Nachspielzeit doch noch den 2:2-Ausgleich.


Der 37-jährige Marco Dressler hatte sich über die linke Seite in einem Angriff eingeschaltet und brachte den Ball scharf nach innen. Marcel Busch manövrierte die Kugel an den Pfosten und der Abpraller landete bei Kim Geider, der im Fünf-Meter-Raum einschob – 2:2 (90.+3). „Das Ergebnis geht von den Anteilen her in Ordnung. Die Mannschaft hat nach der Trainer-Geschichte eine Reaktion gezeigt, war hochmotiviert und ist sehr konzentriert in das Derby gegangen. Ärgerlich nur, wenn man in der letzten Sekunde noch den Ausgleich kriegt“, war Prüms Vorstandsmitglied Norbert Baur nicht unzufrieden. MSV-Coach Valentin Schoss sah einen „offenen Schlagabtausch zweier offensiv eingestellter Mannschaften. Wir sind zum Schluss durch den hohen läuferischen und kämpferischen Aufwand belohnt worden. So bleiben wir ungeschlagen, was eine absolut positive Entwicklung als Aufsteiger bedeutet.“ (L.S.).  

Quelle: www.fupa.net

Unsere Reserve unterlag derweil im "Kleinen Derby" gegen die SG Prümer Land III knapp mit 0:1. Chancen boten sich dem Team um Spielertrainer Albert Hoffmann besonders in der ersten Hälfte. Unterm Strich fuhr die SG aber nicht unverdient den Sieg ein.