Erste beweist Moral und verdient sich 3:2 Sieg in Üdersdorf

Vergangenen Sonntag brauchten die meisten MSVler wohl ein Navi um ihrer Lieblinsgsonntagnachmittagsbeschäftigung nach zu gehen. Ziel der Auswärtsreise war diesmal Üdersdorf, das nicht unbedingt nicht um die Ecke liegt. Der Gastgeber ging selbstbewusst in die Partie, denn  aus den letzten vier Spielen konnten die SG Üdersorf die maximale Anzahl von zwölf Punkten erreichen.

Als Zuschauer des Schoos-Teams sollte der Anfang der Partie nicht verpasst werden, denn von Beginn an spielte sich in den letzten Wochen Spektakuläres ab; so auch in Üdersdorf.
Nachdem Michi Zeimmes bereits nach zwei Minuten eine richtig gute Chance ungenutzt ließ, nutzte der Gastgeber seine erste Chance. Als Paddi Thielen beim Abstoß auf dem nassen Geläuf ausrutschte, zeigte sich die gegnerische Offensive eiskalt und verwandelte dieses Missgeschick nach drei Minuten zur Führung. In der Folge spielte der MSV sich Chancen am laufenden Band, doch scheiterte stets an der Verwertung vor dem Tor. Als in der 25. Minute der ansonsten gute Schiri ohne ersichtlichen Grund auf den Elfmeterpunkt zeigte(selbst die Üdersdorf-Fans noch Spieler reklamierten für Strafstoß, was in der Kreisklasse wohl so eindeutig wie das Hawk-Eye ist) und die SG Üdersdorf auf 2:0 erhöhte, war der Spielverlauf wohl komplett auf den Kopf gestellt.  Doch der neue MSV zeigte Moral, spielte weiterhin stark auf und verwandelte dann auch endlich seine Chancen. Zuerst verwertete  Kim Geider einen Pfostenabpraller (41.) nach Schuss von Marcel Busch, worauf Pascal Krämer mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich erzielen. Das 2:2 war das erste Kopfballtor für den 1715 mm großen Pascal Krämer(Anm.d.R.).
Auch im zweiten Durchgang agierte nur eine Mannschaft und zwar das Team aus dem Mehlental. Folgerichtig umkurvte erneut Krämer den Torwart nach schöner Kombi über vier Stationen zum 3:2(62.). Doch seltsamerweise lähmte die Führung die Gäste und in den folgenden 15 Minute fanden Glück und Keeper Sese Spoo zusammen, die es gemeinsam schafften die Druckphase der Gastgeber heillos zu überstehen. Die Schlussphase gehörte aber wieder dem EmEsVau, der es allerdings mehrfach (durch Zeimmes, Mölter, Keider um nur einige Namen zu nennen) verpasste den Sieg deutlicher zu gestalten.

 

Fazit: Nach dem verdienten Sieg fällt das Fazit ganz einfach aus. Gute Leistung - Weiter so!

Erste verliert in Leudersdorf - Zweite verteidigt mit Sieg Rang drei

Am elften Spieltag traf die Erste gegen die Tus Ahbach II. Zur ungewohnten Uhrzeit um 12:30 pfiff Schiedsrichter Hermann Jacobs die Partie auf dem auch ungewohnten Kunstrasenplatz in Leudersdorf an. Ob es die fremde Uhrzeit oder das eher unbekannte Geläuf war, es zählt beides nicht als Ausrede für den verschlafenden Start. Bereits nach zwei Minuten lag die Schoos-Elf 0:1 nach einem direkten Freistoß, dem ein vermeidbares Foul vorausgegangen war, hinten. Doch der MSV antwortete quasi im Gegenzug durch einen Treffer der Marke "Tor des Monats". Kim Geidinho schlenzte den Ball vom Sechszehnereck in den Winkel. Doch auch der Ausgleich hielt nicht lange Bestand und der Gastgeber antwortete wiederum prompt. Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel ließ sich der gegnerische Stürmer nicht zweimal bitten und erzielte die erneute Führung für die Tus Ahbach. Nach dieser rasanten Anfangsphase beruhigte sich das Spiel kurz bis Fabian Hockertz (ja sie haben richtig gelesen F-a-b-i-a-n H-o-c-k-e-r-t-z) noch vor der Pause den 2:2-Ausgleich erzielte.
Im zweiten Durchgang boten sich das auf beiden Seiten gute Chancen mit einem Unterschied: Die guten Gastgeber nutzen ihre Möglichkeiten. Nachdem zwischenzeitlichen 2:3 warfen die Schneifelfüchse dem Spielstand geschuldet alles nach vorn und gingen auf das eigene dritte Tor. Dieser Offensivwille wurde allerdings noch bitter mit einem Konter kurz vor Ende mit dem 2:4 bestraft.

Fazit: Mit Sicherheit nicht die beste Leistung des MSVs, die nicht unverdient keine Punkte nach sich zog. Jetzt heißt es nächste Woche nochmal ein, zwei Schippen drauflegen und im Heimspiel gegen Efeu/Esch die drei Punkte in Gondenbrett behalten.

 

Zeitgleich zum Spiel der Ersten kam es rund 40 km entfernt in Gondenbrett zu einem kleinen Spitzenspiel der D-Klasse. Die MSV-Zweite als Dritter empfing den Zweitplatzierten aus Winterspelt. Die Gäste, die mit einigen Leuten aus der Erste verstärkt, hatten bis zu diesem Zeitpunkt drei Punkte Vorsprung vor den Jungfüchsen, sodass diese mit dem starken 3:2 Heimsieg mit der SG Winterspelt II gleichzog.  In einer guten D-Klassenpartie ging der MSV in der 30.Minute in Führung. Wie schon gefühlte 246 mal im Training geübt, fand ein butterzarter Freistoß von Jonas Hockertz Albert Hoffmann als Abnehmer; der Rest ist selbstredend.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste durch den 0:1 Rückstand mit viel Wut aus der Kabine und machten Druck auf das Tor von Tobi Hockertz. Mit einem Doppelschlag in den Minuten 66 und 70 konnten sie sogar den Spielstand drehen.  Dieser plötzliche Rückstand gab der Zwoten nochmal einen gehörigen Motivationsschub. So konnte Mittelfeldmotor Frank Mölter nur fünf Minute später ausgleichen. In der 81. Minuten erzielte Jimmy Breuer nach einem mustergültigen Konter sogar das verdiente 3:2.
Am Ende entschied der größere Wille der Hoffmann-Elf, bei der erfreulicherweise Torjäger Ingo Pensky nach überstandener Verletzung wieder spielen konnte, die Partie und so konnten die Jungfüchse den Aufwärtstrend fortsetzen. Das dieser auch nächste Woche noch anhält dafür muss wohl ein Sahnetag her, um den Spitzenreiter die SG Schneifel III, die bisher noch ohne Punktverlust ist, vielleicht einen Punkt abzuknöpfen.  Spielbeginn hier ist am Samstag um 20 Uhr in Ormont.

Erste: Schützenfest in Duppach – 7:0 Auswärtssieg

Bisher ist das Kalenderjahr 2015 überragend für die Schoos-Elf überragend gelaufen. In den fünf Spielen punktete der MSV jeweils dreifach und kassierte erst einen Gegentreffer, das ein MSV-Spieler (Deckname DK6) auch noch selbst erzielte. Am vergangenen Sonntag konnte die Serie sogar noch ausgebaut werden. Am Ende der 90 Minute stand ein 7:0 Erfolg gegen die SG Steffeln.

Seit langem konnte Coach Schoos in dem dritten Auswärtsspiel in Folge auf seinen kompletten Stammkader zurückgreifen. Dennoch hatte Schoos in seiner Kabinenansprache mehrfach vor dem Gegner gewarnt, da dieser vor allem zuhause einige Siege gegen die Teams aus dem oberen Tabellendrittel einfahren konnten.
Die angesprochene Heimstärke der SG Steffeln wurde besonders zu Beginn der Partie deutlich, denn die erste Großchance hatte der Gastgeber, doch MSV-Torwart Sese Spoo, der in den letzten Wochen zu einem richtigen Sieggarant avancierte, parierte. Quasi im Gegenzug machten die Schneifelfüchse es besser und erzielten durch Marcelinho Busch mit ihrer ersten Chance ihren ersten Treffer. In der Folge hatte die SG Steffeln auch einige gute Möglichkeiten, doch deren Stürmer hatten an diesem Tag  ihren Meister in Keeper Spoo gefunden. Der MSV hingegen war effektiv wie es zu einer Spitzenmannschaft passt.  In der 9. Minute verwandelte Torgarantie Pascal Krämer eine Flanke von Frank Molitor zum 2:0. Eine Viertelstunde später war es erneut Krämer, der wie einst Mario Basler eine Ecke direkt ins Tor zirkelte. Das 4:0 noch vor der Halbzeit gelang Wirbelwind Jojo Mayer mit einem satten Volleyschuss ins linke obere Eck.
Mit vier Toren aus fünf Chancen konnte sich der MSV in der Halbzeit erstmal von diesem ereignisreichen und anstrengenden Spiel erholen.
Kurz nach Wiederanpfiff dämpfte abermals Jojo Mayer mit seinem zweiten Treffer den letzten Tropfen Hoffnung der Gastgeber. In der Folge war die Luft bei beiden Teams etwas raus. Doch in der 65. Minute, also  um 15.18 Uhr Ortszeit, ereignete sich dann noch ein Wunder auf dem Rasenplatz in Duppach. Der eingewechselte Christian „Chancentod“ Vicktorius, Zuschauer berichten von einem Schuss aus 45 m, erzielte sein allerallererstes Saisontor (#endlich).  In der 70. Minute konnte dann noch Pascal Krämer seine Führung in der Leo-Torschützenliste mit seinem dritten Treffer in dieser Partie weiter ausbauen. Die letzten 20 Minuten plätscherten bei dem deutlichen Stand von 7:0 so dahin.

 

Fazit: Die Effektivität der ersten Halbzeit und die Chancenverwertung/MSV-Torwartleistung ebneten den Weg für das Schützenfest. Denn mit einer Führung im Rücken spielt es sich ja bekanntlich und nachträglich bewiesen auch leichter.

Drei Spieltage vor Schluss hat der SV nun sieben Punkte Vorsprung vor der SG Utscheid, die ihr Spiel mit 3:2 gegen die Philippsweiler gewinnen konnten.
Trotzdem hat der MSV somit am kommenden Samstag gegen den Tabellendritten aus Arzfeld, die noch um den zweiten Platz kämpfen, die Chance das ganz große Ziel zu erreichen.
In diesen intensiven und wahrscheinlich hart umkämpften 90 Minuten muss der SV nochmal wirklich alles geben, um sich für die souveräne bisherige Saisonleistung zu belohnen.
Dafür braucht der MSV wieder zahlreiche Anhänger, die herzlich eingeladen mit Pauken und Trompeten anzureisen und die Schneifelfüchse größtmöglich zu unterstützen.

Nachspielzeit bringt verdientes Remis

 
 

Das stets emotionale Derby zwischen Mehlental und Prüm fand am Samstagabend vor 250 Zuschauern keinen Sieger. Prüm lag nach einer Stunde Spielzeit bereits mit 2:0 vorn, musste in der Nachspielzeit nach einer intensiven Aufholjagd dem MSV aber noch den Ausgleich gestatten. Das 2:2 empfanden beide Trainer im Nachhinein als gerechtes Ergebnis.




Gondenbrett. Im letzten Aufeinandertreffen beider Klubs gab es jeweils 1:0-Siege. Diesmal wurden in Gondenbrett vor der stattlichen Derbykulisse von 250 Zuschauern die Punkte geteilt. Der Mehlentaler SV begann offensiv und furios, hatte beizeiten durch Michael Zeimmes und Pascal Krämer in Führung gehen können. Doch entweder stand Prüms Keeper Stefan Thelen oder aber der Pfosten im Wege. Nach einer Viertelstunde aber stand es 0:1, als Marc Bormann im Sechzehner zu Fall kam und der umsichtig pfeifende Referee Franz-Josef Maus auf den ominösen Punkt zeigte. Dennis Schmitz blieb cool und verwandelte zur Prümer Führung.


Die Gäste, die nach der Trainerentlassung von Guido Heinzen Anfang der Woche von Klaus Spoo gecoacht wurden, zeigten die bessere Spielanlage, doch der MSV besaß die klareren Möglichkeiten. So ließ Zeimmes zwei weitere dicke Chancen ungenutzt. Schon wie der sichere Derbysieger fühlten sich die Gäste, als Marek Rosswinkel einen 25-m-Schuss in den Winkel setzte – 0:2 (58.). Die Hausherren, die auf mehreren Positionen zum Umstellen gezwungen waren, inszenierten nach dem 0:2 eine intensive Aufholjagd, in dessen Ergebnis Ingo Florczak mit einem sehenswerten Seitfallzieher elf Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer erzielte. Mit dem Mute der Verzweiflung und Aufbietung aller Reserven erzwang der MSV in der dritten Minute der Nachspielzeit doch noch den 2:2-Ausgleich.


Der 37-jährige Marco Dressler hatte sich über die linke Seite in einem Angriff eingeschaltet und brachte den Ball scharf nach innen. Marcel Busch manövrierte die Kugel an den Pfosten und der Abpraller landete bei Kim Geider, der im Fünf-Meter-Raum einschob – 2:2 (90.+3). „Das Ergebnis geht von den Anteilen her in Ordnung. Die Mannschaft hat nach der Trainer-Geschichte eine Reaktion gezeigt, war hochmotiviert und ist sehr konzentriert in das Derby gegangen. Ärgerlich nur, wenn man in der letzten Sekunde noch den Ausgleich kriegt“, war Prüms Vorstandsmitglied Norbert Baur nicht unzufrieden. MSV-Coach Valentin Schoss sah einen „offenen Schlagabtausch zweier offensiv eingestellter Mannschaften. Wir sind zum Schluss durch den hohen läuferischen und kämpferischen Aufwand belohnt worden. So bleiben wir ungeschlagen, was eine absolut positive Entwicklung als Aufsteiger bedeutet.“ (L.S.).  

Quelle: www.fupa.net

Unsere Reserve unterlag derweil im "Kleinen Derby" gegen die SG Prümer Land III knapp mit 0:1. Chancen boten sich dem Team um Spielertrainer Albert Hoffmann besonders in der ersten Hälfte. Unterm Strich fuhr die SG aber nicht unverdient den Sieg ein.

Erste siegt weiter und weiter - 3:0 Sieg in Neuerburg

Trotz schlechten Vorzeichen konnten die Schneifelfüchse am 22. Spieltag den nächsten Dreier landen.

Am vergangenen Sonntag mussten der MSV eine der weitesten Auswärtsfahrten der Saison nach Neuerburg antreten, um dann noch auf dem Hartplatz spielen zu dürfen... Für dieses Spiel  wurde auch kurzfristig der Name eines befreundeten Ligateams ausgeliehen und passend zu dem ungewohnten, sehr trockenen  Geläuf in Staubwolke Mehlental umbenannt :)
Personell fehlte Coach Schoos zwar nur ein Spieler, aber mit Pascal "the machine" Krämer und seinen 38 Toren einer der wichtigeren. Aber auch dies kann der EM-ES-VAU diese Saison ersetzen, sodass Marcel Busch ganz vorne in der Spitze stürmte und direkt zwei Tore schoss.

Allerdings hatte das um Team Kapitän Saschi Hell anfangs einige Probleme mit einem guten Gegner.  Die erste Riesenchance hatte der Gastgeber nach einem berechtigten Elfmeter nach 18 Minuten.  Doch der Neuerburger Kapitän wollte zu genau zielen und schoss den Ball knapp rechts am Tor vorbei. Auch wenn der sichere Halt Sese Spoo den Ball nicht halten konnte, kann sich seine Bilanz von nur einem verwandelten Elfmeter bei fünf Versuchen sicherlich sehen lassen.
Quasi im Gegenangriff an den Strafstoß konnte der Spitzenreiter dann die Führung erzielen. Nach einem schönen Steilpass von Frank Mölter, konnte DJ NordkurvenGeider den herauseilenden Keeper überlupfen.  In der 24. Minute war es dann, der bereits oben genannte Marcel Busch , der auf 2:0 erhöhen konnte. Natürlich braucht man auch ab und zu, wie in dem Fall das nötige Glück, um ganz oben zu stehen. Denn zu diesem Zeitpunkt hätte es statt 2:0 für die MSV auch 1:0 für den Gastgeber stehen können. Aber hätte hätte Fahrradkette...:)
Mit der Führung im Rücken dominierten die Schneifelfüchse den Rest der ersten Halbzeit und es ging mit einem 2:0 in die Kabinen.
Auch wenn die Zuschauer eine eher schwächere Leistung zeigten und die starken Neuerburger mit und vor allem nach vorne spielten, konnte die MSV-Abwehr mit etwas Dusel die Null hinten halten und sogar in der Nachspielzeit auf 3:0 erhöhen. Nach einem Sololauf verwandelte Marcel Busch "eiskalt" und krönte damit seine überagenden 90 Minuten.

Fazit: Wieder ein Schritt dem großen Ziel einen Schritt näher - trotz einer schwächeren Leistung
           und einem Sieg der letztendlich auch etwas zu hoch ausgefallen ist.
           Aber egal! Jetzt heißt es die letzten fünf Spiele mit voller Konzentration angehen und auch die         
           größtmögliche Punktzahl erbeuten. Auf geht´s MSV!

Weiter geht´s für die Schoos-Elf bereits morgen mit dem Nachholspiel gegen die SG Lünebach II.
Anstoß ist am Mittwoch um 19:30 Uhr in Pronsfeld.
Am kommenden  Sonntag hat der MSV dann das letzte der drei Auswärtsspiele binnen einer Woche.
Um 14:30 Uhr ist der Gegner in Duppach die SG Steffeln.

 

PS: Novum für den MSV - Diese Saison konnten alle Spiele auf dem angeblich so unbeliebten Hartplatz gewonnen werden, dies war bis dato in der 50-jährigen Vereinsgeschichte noch nie der Fall.