Erste: Zwei Remis und viele Verletzte zum Auftakt

Die Saison startete für die Schneifelfüchse zwar etwas später, aber dafür umso intensiver. Der erste Spieltag gegen die SG Utscheid wurde auf Freitag,  22. August, verlegt.
Das Spiel gegen den Vorjahreszweiten der C-3-Klasse begann sehr bitter für den MSV. Bereits nach fünf Minuten knallte Daniel Kussmaul mit dem Pfosten zusammen und musste bereits früh ausgewechselt werden (Diagnose:  Schien- und Wadenbeinbruchanriss). Kurze Zeit später musste  Christian Vicktorius nach einer Platzwunde länger behandelt werden und der MSV agierte erneut für eine längere Zeit in Unterzahl. In den Minuten 17 und 19 kam es dann knüppeldick für den Gastgeber, als sich die SG Utscheid mit zwei Weitschüssen in Front schoss.  Doch das Schoos-Team steckte nicht auf und konnte durch Pascal Krämer den Anschlusstreffer erzielen.  Obwohl Keeper Sese Spoo zwar noch einen berechtigten Elfmeter der Gäste parieren konnte, musste er in der 43. Minute dennoch hinter sich greifen, als nach einer einfachen, simplen Ecke die komplette MSV-Hintermannschaft schlief.
Den Saisonstart hatten sich die Schneifelfüchse definitiv anders vorgestellt und so motivierten sich die Spieler in der Kabine nochmal -  mit Erfolg. Im zweiten Durchgang dominierte der Gastgeber das Spiel und erarbeitete sich zahlreiche Chancen.  Nach einem 90-m-Sprint erzielte Kapitän Sascha Hell mit seiner bekannten Kaltschnäuzigkeit vorm Tor das 2:3. Kurz vor Schluss konnte der eingewechselte Ali Kammers mit all seiner Erfahrung sogar noch den 3:3-Ausgleich erzielen. Mit etwas Glück wäre fast noch der Siegtreffer gefallen, doch Jojo Mayer scheiterte in der Nachspielzeit an der Latte.
Fazit: Nach einer kuriosen ersten Halbzeit, in der zweiten einen verdienten Punkt gewonnen.

Nur zwei Tage später stand das nächste Spiel für den MSV in Bleialf auf dem Programm. Personell rückte Frank Mölter für Daniel Kussmaul in die erste Elf, die ansonsten unverändert blieb.
Das erste Auswärtsspiel der Saison begann der sehr couragiert und dominierte die komplette erste Halbzeit. Einziges Problem war, dass die Gäste zum Seitenwechsel nur 1:0 in Front war. In der 13. Minute konnte Torjäger Pascal Krämer den Führungstreffer erzielen.
Die ersten 15 Minuten im zweiten Durchgang gehörte auch den Schneifelfüchsen und sogar der Torfluch von Jojo Mayer wurde gebrochen, der in der 55. Minute auf 2:0 erhöhen konnte. Doch danach schwanden die Kräfte des Schoos-Team und gab das Spiel dann aus der Hand. Der Gastgeber wurde mit zunehmender Spielzeit stärker und konnte durch einen Doppelschlag von Daniel Lenzen den Ausgleich erzielen.
Fazit: 65 Minuten eine ganz starke Leistung gezeigt, nur zu wenig Tore erzielt. In der Folge machte
         sich zum einen das Freitagsspiel bemerkbar, aber auch die Unerfahrenheit des Teams, denn
         einen so deutlichen Vorsprung sollte man sich eigentlich nicht mehr nehmen lassen...
        Zudem kam montags noch die Diagnose(nach einem Pressschlag im Spiel), dass mit Sascha Hell    
        ein weiterer, ganz wichtiger Spieler  dem MSV für eine längere Zeit fehlen wird.

Das war´s! Abstieg in die C-Klasse ist besiegelt

 

 

Aus und vorbei. Mit 2:5 unterlag der MSV 1965 am Sonntag Nachmittag im Entscheidungsspiel auf neutralem Platz in Birresborn dem SV Roth-Kalenborn, der damit noch auf den Klassenverbleib hoffen darf und jetzt an einer Fünfer-Relegation teilnimmt. Hier wird nun ein freier B-Liga-Platz für die Saison 2014/15 ausgespielt. Die Schneifelfüchse dagegen steigen dagegen nur ein Jahr nach dem glanzvollen Aufstieg wieder in die Kreisliga C ab.

Das Team von Trainer Valentin Schoos startete zwar mit dem Treffer von Ingo Pensky optimal in die Partie (8. Minute), vergaß dann aber einmal mehr das Fußballspielen. Roth-Kalenborn pirschte sich mit Kampfgeist, Standards und einigen taktischen Fouls wieder heran – und glich in der 29. Minute aus. Hier und gerade dem 2:1 für den SVRK in der 52. Minute gingen katastrophale, individuelle Fehler  des MSV voraus. Pascal Krämer glich war noch einmal aus (58.), nur neun Minuten später ging Roth-Kalenborn aber erneut in Führung (67.). Gegen Ende wurde es dann noch richtig deutlich, zwei weitere Treffer bedeuteten unterm Strich eine glatte 2:5-Pleite (88., 90., Elfmeter). Die numerische Überlegenheit ab der 62. Minute bis zur Ampelkarte für Daniel Kussmaul (80.) hatte der MSV gegen robuste Roth-Kalenborner, die schon vor gut zwei Wochen klarer Sieger gegen den MSV waren (5:1)  damit auch nicht nutzen können.

Fazit: Schade, schade! Wir haben einige tolle Spiele unserer Schneifelfüchse in der B-Klasse gegen sehr attraktive Mannschaften erlebt. In vielen Partien war sicher mehr drin. Summa summarum wurde uns gerade die schwache Hinrunde zum Verhängnis. Ohne Zweifel müssen sich einige hinterfragen, ob sie nach dem Aufstieg in der B-Klasse den Aufwand betrieben haben, der hier angesichts höherer Anforderungen notwendig gewesen wäre.

Absolut B-Liga reif waren unsere treuen Fans. Unter den 230 Zuschauern von Birresborn war sicher ein Drittel auf MSV-Seite. Vielen, vielen Dank für die tolle Unterstützung in der abgelaufenen Saison!

95 Prozent des Kaders haben bereits für die kommende Saison zugesagt. Gemeinsam mit den nun fest aus der A-Jugend hochrückenden Talenten wollen wir jetzt in der neuen Saison diese Scharte auswetzen!!!  

P.S.: Danke, TuS Ahbach II ;-)

"Erste" mit wertvollem Auswärtspunkt - "Zwote" verliert Derby

Eine Woche nach dem 2:1 über den SV Roth-Kalenborn wartete der MSV am Donnerstag Abend erneut mit einer starken Leistung auf – und erkämpfte sich in einer vom Wochenende vorgezogenen Partie ein sehr verdientes 2:2 beim Titelmitkandidaten SG Esch/Feusdorf/Jünkerath. Die schwierigen Bedingungen auf dem Jünkerather Kunstrasen bei zum Teil stürmischem Wind nahm das Team von Trainer Valentin Schoos von Beginn an sehr gut an und bot dem Favoriten mit forschem Offensivspiel Paroli. Schon in der zwölften Minute die MSV-Führung: Kapitän Marco „Kalle“ Dressler hatte sich schön auf der rechten Seite durchgesetzt, passte scharf nach innen, wo ein Akteur der Gastgeber den Ball nur noch ins eigene Netz abfälschen konnte. Auch in der Folge waren die Schneifelfüchse sehr gut im Spiel. Umso überraschender der Ausgleich der SG durch einen tückischen Distanzschuss (32.). Kurz nach der Halbzeit sogar das 2:1 der Mannen um den früheren Auwer Leistungsträger Christian Czajka. Glück für den MSV, als die Escher wenig später nur die Latte trafen. Doch ähnlich wie zuletzt gegen Roth-Kalenborn biss sich der EM-ES-VAU auch diesmal wieder in die Partie zurück. Auf Sahne-Zuspiel von Marcel Busch gelang es Pascal Krämer, in der 66. Minute auszugleichen. Bis zum Abpfiff blieb es spannend. Am Ende durften ein wertvolles Remis und der ERSTE Auswärtspunkt in dieser Saison !!! bejubelt werden.

UPDATE: Das fürs Wochenende geplante Duell mit dem SV Fortuna Nohn wurde inzwischen auf Sonntag, 16. März, 14.30 Uhr, in Gondenbrett verlegt.

In einem Nachholspiel hatte es am Mittwoch für die „Zwote“ bereits eine unerwartete 2:4-Niederlage beim SV Roth bei Prüm gesetzt. Schnell lag man mit 0:2 im Hintertreffen. Spielertrainer Albert Hoffmann, der gegen Ende mit gelb-rot des Feldes verwiesen wurde, verkürzte, doch Roth zeigte mehr Aggressivität und Siegeswillen. Die Hausherren trafen zwei weitere Male. Auf MSV-Seite war noch Kim Geider erfolgreich. Nächste Partie: Donnerstag, 12. Dezember, 20 Uhr, in Hillesheim (Kunstrasen) bei der SG Auel/Duppach/Steffeln/Oberbettingen II.

Zwote siegt 2:1 - Erste nach 2:0 noch 2:4

Sieg und Niederlage für die beiden MSV-Teams am Sonntag. In den Duellen mit der SG Schneifel Auw III gab es für die „Zwote“ einen 2:1-Sieg, die „Erste“ musste sich dagegen der SG-Reserve mit 2:4 geschlagen geben.

„Das war eine kämpferisch starke Leistung. Kompliment an die Jungs. Sie haben sich verdientermaßen in dieser Partie durchgesetzt“, lobte Spielertrainer Albert Hoffmann nach dem Erfolg der MSV-D-Liga-Mannschaft. Tobias Döhring hatte in der 25. Minute die Führung der bis dahin schon überlegenen, aber im Strafraum noch nicht sehr gefährlichen Schneifelfüchse erzielt. Nach einem Freistoß in den Strafraum war er zur Stelle und konnte Keeper Sebastian Spoden überwinden. Als Tobias Keil eine gelungene Kombination zum 2:0 abschließen konnte (65.), deutete vieles auf eine sorgenlose Schlussphase hin, Vincent Walker machte es aber nochmal spannend (78.). Am Ende war es aber der MSV, der einen höheren Sieg verpasste.  

120 Zuschauer waren anschließend Zeuge der B-Liga-Begegnung zwischen MSV und SG II. Die Gäste wirbelten am Anfang, der ersatzgeschwächt angetretene MSV (Sascha Hell und Uwe Zeimmes fehlten am Weißen Sonntag wegen Kommunionen; die SG Schneifel war im Vorfeld nicht zu einer Verlegung zu bewegen…) musste sich erst orientieren. Schnell gewann der MSV dann aber die Oberhand: In der achten Minute war Pascal Krämer auf Vorlage von Lukas Maas erfolgreich. In Minute 17 scheiterte „Kalle“ Dressler am Pfosten, wenig später scheiterte der MSV-Kapitän wieder knapp (19.). Pascal Krämer blieb in Minute 24 um Haaresbreite der zweite Sieger im Ein-gegen-Eins mit Keeper Jörg Schuch. Nach einer halben Stunde belohnte sich der MSV für eine starke Phase. Nach einem Schuch-Fauxpas hielt Lukas Maas den Fuß hin – die Kugel trudelte daraufhin in aller Seelenruhe über die Linie!

Von der SG Schneifel II war wenig zu sehen. Dann aber doch ein Treffer für die Gäste. Bernhard Klasen hämmerte das Spielgerät kurz vor der Pause aus halbrechter Position in die Maschen (44.). Dieser Treffer schien DAS Signal für die Bezirksliga-Reserve gewesen zu sein. Binnen zehn Minuten (!) in Hälfte zwei lag die SG auf einmal mit 4:2 vorne. Zunächst landete ein strammer Schuss von Robin Niesen im Tor. Dann verwandelte Klasen einen Foulelfmeter. Schließlich fand auch noch ein abgefälschter Freistoß von Markus Diehl den Weg ins Tor.

Die Köpfe beim MSV gingen nach unten. Als auch noch Kalle Dressler wegen massiver Rückenbeschwerden das Feld räumte, ging fast nichts mehr. Mit aller Routine fuhren die aus dem Bezirksligakader verstärkten Gäste den Dreier nach Hause.   

Durch die Niederlage ist der MSV auf den vorletzten Platz zurückgefallen. Vier Runden vor Schluss gibt es aber keinen Grund Trübsal zu blasen. Sonntag geht´s zum Derby nach Prüm. Gegen die SG Prüm/Wallersheim/Rommersheim gelang in der Hinrunde beim 0:1 eines der besten Saisonspiele. Die seinerzeit starke Leistung und die gute Vorstellung aus der ersten Halbzeit vom Sonntag gilt es nun zu wiederholen. Auf geht´s EMESVAU!!!

Der MSV Zwo tritt bereits Samstag, 19.30 Uhr, in Wallersheim an und spielt dort gegen die Dritte der SG Prüm. 

Spiel gedreht und ENDLICH wieder gewonnen - YEAH!

Der MSV lebt noch! Im letzten Hinrundenspiel der Kreisliga B I feierte das Team von Trainer Valli Schoos am Mittwoch Abend im Nachholmatch gegen den SV Roth-Kalenborn einen verdienten 2:1-Erfolg. Damit belegen die Schneifelfüchse zwar weiterhin den 14. und letzten Platz, haben den Anschluss zum rettenden Ufer bei nur noch drei Punkten Rückstand jedoch wieder hergestellt.

Besonders bemerkenswert: Gegen Roth-Kalenborn gelang es dem MSV erstmals in dieser Saison einen Rückstand umzubiegen! Nach schwungvollem Beginn und guten Chancen in den ersten 20 Minuten, unter anderem durch Pascal Krämer und Albert Hoffmann, kam der Gast aus dem Gerolsteiner Land besser auf, zeigte das etwas strukturiertere Spiel und näherte sich dem von Sese Spoo gehüteten Tor. Die Führung kurz nach dem Seitenwechsel dann durch Thomas Remer (48.). Davon ließ sich der MSV aber nicht beeindrucken und schlug schon alsbald durch den trotz Erkältung nimmermüde kämpfenden Kapitän „Kalle“ Dressler (55.) und Pascal Krämer (63.) zurück. Anschließend probierte der Gast mit vielen lang nach vorne geschlagenen Bällen noch einmal alles, dem MSV boten sich sehr gute Konterchancen (gell, Jojo ;-)). Mit Glück, Geschick und vereinten Kräften rettete der MSV nach zuvor sieben Niederlagen in Serie den Vorsprung aber über die Zeit und geht nun gestärkt ins nächste Heimspiel am kommenden Sonntag, 1. Dezember: Um 14.30 Uhr steht an der Mehlener Straße das sehr schwere Spiel gegen den SV Fortuna Nohn auf dem Programm. Zuvor hat es ab 12.30 Uhr die „Zwote“ mit der Neunermannschaft der SG Lambertsberg-Oberweiler/Plütscheid/Waxweiler III zu tun.