Danke, Velten! MSV und Trainer Schoos beenden Zusammenarbeit - UPDATE

Eine personelle Veränderung meldet der Mehlentaler SV 1965 Gondenbrett (MSV): Ab sofort ist Valentin Schoos kein Trainer mehr der in der Kreisliga B I Eifel spielenden ersten Mannschaft. Darauf haben sich der MSV und der bisherige Coach am frühen Freitag Abend in einem Gespräch geeinigt.

„Valentin ist unserem Verein schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert verbunden, war früher Spieler bei uns und mit einer zweijährigen Unterbrechung seit knapp 15 Jahren unser Trainer. Er hat sich in dieser Zeit riesengroße Verdienste um den Verein erworben. Dass wir jetzt in der zweiten Saison  wieder in der B-Klasse spielen, haben wir auch und gerade seiner akribischen Arbeit zu verdanken“, betont Vorsitzender Gustav Döhring.

Zwischenzeitlich habe man aber einen Punkt erreicht, „an dem beide Seiten gemerkt haben, dass eine Veränderung auf der Trainerposition frischen Wind entfacht und zusätzliche Kräfte frei setzen könnte“, so Döhring weiter.

Er hofft, Schoos nach einer schöpferischen Pause mittel- oder langfristig für eine andere Funktion beim MSV zu gewinnen zu können. Schoos selbst bilanziert eine „tolle Zeit beim MSV. Ich bedanke mich bei allen ganz herzlich dafür – bei Spielern, meinen Betreuern, dem Vorstand und unseren tollen Zuschauern. Irgendwann geht aber halt alles einmal zu Ende. Ein neuer Mann wird bestimmt nochmal neue Reizpunkte setzen“.

Beim Meisterschaftsspiel des MSV 1965 I am vergangenen Samstag gegen die SG Üdersdorf/Deudesfeld (Endstand: 5:2) stand der Trainer der zweiten Mannschaft der Mehlentaler, Albert Hoffmann, als Interimscoach zur Verfügung, unterstützt von den beiden Spielern Pascal Krämer und Michael Zeimmes. Bis ein neuer Mann für die sportliche Kommandobrücke gefunden ist, fungiert Dieter Hockertz (etatmäßiger Übungsleiter der A-Junioren des MSV) nun vorübergehend in Doppelfunktion.

Sporttage: Legenden zaubern auf dem Platz und füllen den Spendentopf

Drei Tage Fußball satt, strahlender Sonnenschein, beste Laune, Hunderte von Zuschauern – und ein schöner Batzen  Geld für den guten Zweck: All´ das hatten die Sporttage im Mehlental zu bieten. Zudem wurde Albert Hoffmann, dem Zweiten Vorsitzenden des veranstaltenden Mehlentaler Sportvereins (MSV), eine ganz besondere Ehre zuteil…

 

Gondenbrett. Im Mittelpunkt der Sportwerbeveranstaltung des MSV stand am Freitag die 25. Auflage des Topspiels im Mehlental: Die „Kicker gegen Krebs“ und die Traditionsmannschaft von Fortuna Düsseldorf lieferten sich vor 200 Zuschauern ein ansehnliches Spielchen, in dem das fußballerische Vermögen von Eintracht-Trier-Legende Rudi Thömmes, weiteren früheren, regionalen klasse Kickern wie Uwe Heinsdorf, Werner Heinzen, Stefan Fleck & Co. auf der einen Seite und langjährigen Ex-Bundesligaspielern auf der anderen Seite deutlich wurde. Fortuna-Teammanager Mehdi Schröder hatte mit Gerd Zewe und Egon Köhnen sogar zwei jener Düsseldorfer Kämpen dabei, die 1979 das legendäre Endspiel  1979 im Europapokal der Pokalsieger gegen den FC Barcelona (3:4 nach Verlängerung) bestritten und auch maßgeblich am DFB-Pokal-Gewinn 1979 und ´80 beteiligt waren. Gerd Zewe im Spiel "Kicker gegen Krebs" gegen die Traditionsmannschaft von Fortuna Düsseldorf

Durch zwei Treffer von Rudi Thömmes führten die „Kicker gegen Krebs“ zwar kurz nach der Halbzeit noch mit 2:0, dann legte die Fortuna aber los, schoss fünf Tore in Folge. Am Sieg von Zewe & Co. konnte auch der dritte Treffer von Thömmes nichts mehr ändern. Viel wichtiger als das 5:3 war aber auch den Fortunen, dass sie ihren Teil für einen möglichst hohen Spendenerlös zu Gunsten der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz und hier konkret für das Beratungsangebot in der Prümer Außenstelle beitragen konnten: 1.600 Euro übergaben Vertreter von Fortuna und der Kicker gegen Krebs kurz nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Mario Schmidt (Daun) an Kornelia Huber von der Krebsgesellschaft. „Der Platz war super, das Ambiente sehr angenehm und der Gegner äußerst stark“, zeigte sich auch Fortuna-Legende Zewe angetan vom Gastspiel auf der Sportanlage an der Mehlener Straße in Gondenbrett.

 

„Gerne kommen wir wieder“, sagten die beiden Teamverantwortlichen  Heinsdorf und Schröder unisono. „Sehr stolz“ zeigte sich MSV-Vorsitzender Gustav Döhring, dass „es uns seit 1996 immer wieder gelingt, solch namhafte Fußballer zu uns lotsen. Wenn wir dann noch etwas für den guten Zweck tun können, ist das umso schöner“. Der Spendenbetrag setzte sich aus dem Obolus der Zuschauer, dem Erlös aus einer Benefizauktion – unter den Hammer kamen unter anderem ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft und Handschuhe von Weltmeistertorwart Manuel Neuer – sowie einer Zugabe des MSV zusammen.

In der Halbzeitpause des Benefizspiels hatte Helmut Schmitt, der Ehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Eifel, noch eine Überraschung für Albert Hoffmann parat. Für seine über 15 Jahre währenden, treuen Dienste in verschiedenen Funktionen erhielt der Zweite Vorsitzende des MSV die DFB-Ehrenamtsurkunde und -uhr.

Auch der Samstag und Sonntag hatten es aus sportlicher und stimmungsmäßiger Sicht in sich: Der  SV Viktoria Wasserliesch/Oberbillig zählt genauso wie die Spielvereinigung Trier schon seit Jahren zu den treuen Gästen im Mehlental. Beide waren zahlenmäßig stark vertreten. Wasserliesch kam sogar mit zwei Teams: Die Reserve schlug die Trierer mit 1:0, die Erste gewann gegen die SG Pronsfeld/Lünebach mit 2:0.  Die Alten Herren der SG Mehlental/Olzheim setzten sich gegen ein „Dreamteam“ mit 2:0 durch. Das Vierer-Frauenturnier um den von der Volksbank Eifel gestifteten Ladies-Cup entschied der SV Roth bei Prüm zu seinen Gunsten. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich das Kleinfeldturnier um den AXA-Pokal. Diesmal waren sogar elf Mannschaften im Einsatz. In einem spannenden Finale verteidigte die FzM Hermespand im Neunmeterschießen den Titel gegen den 2014er Sieger Weinsfeld/Steinmehlen – und hat nun im kommenden Jahr die Möglichkeit, mit dem dritten Gewinn den Cup endgültig in den eigenen Besitz übergehen zu lassen.

Am Sonntag war der FC Prüm Sieger des Bambini-Cups. Anschließend stellte sich die neu gegründete A-Jugend des  MSV dem Publikum im Duell mit der SG Sportfreunde 69 Nettersheim/Marmagen (2:5) vor. Den Abschluss bildete das Hauptturnier, in dem sich die DJK St. Matthias Trier vor dem Bezirksligakonkurrenten SG Schneifel Auw und dem A-Ligisten DJK Watzerath durchsetzen konnte.

MSV-Vorsitzender Döhring dankte allen Helfern, aber auch und gerade den Sponsoren, welche die Sporttage zu einem vollen Erfolg werden ließen. Schon jetzt sollten sich die Fußballfreunde aus nah und fern den 2017er Termin vom 7. bis 9. Juli vormerken…

 

 

 

Mehrere Fortuna-Legenden im Mehlental am Start

Mit gleich zwei Legenden aus früheren Glanzzeiten tritt Fortuna Düsseldorfs Traditionsmannschaft am Freitag, 8. Juli, ab 19.30 Uhr, zum Benefizspiel an der Mehlener Straße in Gondenbrett gegen die „Kicker gegen Krebs“ an.  Das geht aus dem vorläufigen Aufgebot hervor, das Teammanager Mehdi Schroeder nun dem veranstaltenden Mehlentaler SV 1965 übermittelt hat.

Die heimischen Fußballfreunde dürfen sich so auf Gerd Zewe und Egon Köhnen freuen.

Mit 440 Einsätzen ist der aus dem Saarland stammende Zewe Rekordspieler Fortunas in der Bundesliga. Dank seiner überragenden Technik und Übersicht hat er ihr Spiel anderthalb Jahrzehnte lang entscheidend mitgeprägt – und war eine der Stützen, als man 1979 bis ins Endspiel im Europapokal der Pokalsieger vorstieß und dort in einem denkwürdigen Match in Basel dem FC Barcelona mit 3:4 nach Verlängerung unterlag. Der heute 66-Jährige holte mit Fortuna 1979 und ´80 den DFB-Pokal, bestritt vier A-Länderspiele und war WM-Teilnehmer 1978 in Argentinien.  

Im Europacup-Finale und den beiden erfolgreichen DFB-Pokal-Endspielen war auch Egon Köhnen dabei. Der heute 69-Jährige spielte von 1966 bis 1981 in der Regionalliga West und der Bundesliga für die Flingeraner. Insgesamt absolvierte er für die Fortuna in 15 Spieljahren 376 Meisterschaftsspiele und erzielte dabei 17 Tore.

Aber auch Aktive aus der jüngeren Vergangenheit der Fortuna kündigen sich an, wie etwa Frank Mayer,  zu Regionalligazeiten der Rot-Weißen Torjäger und Publikumsliebling – kurzum (auch) eine lebende Fortuna-Legende. 2001 wechselte er vom TSC Euskirchen in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt und half in den folgenden vier Jahren mit, dass es wieder bergauf ging mit F95. Das Tor wird am Freitag in Gondenbrett Mayers damaliger Teamkollege Patrick Deuß hüten. 2009 und ´12 wirkte Jens Langeneke an den Aufstiegen der Fortuna in die Zweite und Erste Bundesliga mit und soll genauso wie der bereits 1986 in der Bundesliga aktive Sven Backhaus mit von der Partie sein.

Teammanager Schroeder sagt zur anstehenden Partie in Gondenbrett: „Die Traditionsmannschaft von Fortuna freut sich, in die Fußstapfen der Profis treten und die rot-weißen Farben für den guten Zweck - in diesem Fall die „Kicker gegen Krebs“ - vertreten zu dürfen. Alle freuen sich auf ein Spiel bei einem Gastgeber, der in den vergangenen Jahren immer wieder durch Herzlichkeit und Fairness auf sich aufmerksam zu machen wusste. Fortuna und Mehlental sind das beste Beispiel für eine bestes sportliches Miteinander.“

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