Zwote – Spiel gedreht, nach couragierter 2. Hälfte

Hallo, liebe Sportsfreunde und Anhänger des MSV nach zuletzt einigen witterungsbedingten Spielabsagen, konnte vergangenes Wochenende auch in der D-Klasse endlich wieder gegen den Ball getreten werden.

Und es kam niemand geringes zu Gast als die Reserve der SG Pronsfeld/Lünebach, ein Mitkonkurrent um die oberen Tabellenplätze. Anfangs gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen, wobei beide Mannschaften erst einmal damit zu kämpfen hatten sich taktisch zu organisieren. Viele Abstimmungsprobleme und Unstimmigkeiten auf beiden Seiten. Bis dann die Gäste es schafften nach der schwierigen Anfangsviertelstunde das Heft in Hand zu nehmen. Und so auch durch Jürgen Peifer-Weiß (44.), kurz vor der Halbzeit, verdient mit 0:1 in Führung gingen. Für die Schneifelfüchse ging es also mit einem Rückstand in die Pause, aber Trainer Albert Hoffmann fand in der Kabine wohl die richtigen Worte. Der MSV nahm nun die Zweikämpfe an und übernahm sogar die Kontrolle des Spiels. So ließ der Ausgleichstreffer auch nicht lange auf sich warten. Nach blitzsauberer Grohmann-Flanke nickte Tim Lorenz (49.) unhaltbar unten rechts ein. Dennoch ließen die Pronsfelder sich nicht schocken und nahmen den Kampf wieder an und konnten sich einige gute Chancen herausspielen. Die allerdings nicht in Erfolg umgemünzt werden konnten. Dann brachten die Gäste sich selbst Bedrängnis. Wegen einer Unsportlichkeit standen die Pronsfelder nur noch mit zehn Mann auf dem Platz. Das brachte den Hoffmännern Aufschwung und konnten so das Spiel zu den eigenen Gunsten drehen. Nach einer Ecke von Jonas Hockertz reagierte Tim Lorenz am Schnellsten (82.) und es stand 2:1 für die Heimmannschaft. In den Schlussminuten schmissen die Gäste nochmal alles Vorne, was Joachim Mayer (90.) nutzen konnte und mit seinem Konter zum 3:1 den Deckel draufmachte.

Im großen im Ganzen hat man in dieser Saison schon bessere Leistungen der Zwoten gesehen, aber durch die bessere 2. Halbzeit ist das Ergebnis durchaus gerecht.

Zwote: 0:4 in Densborn - Viel Pech zum Jahresende

Vergangenen Samstag empfing auf dem Hartplatz in Densborn die SG Kylltal III den Mehlentaler SV II. Beim Flutlichtspiel setzte sich die Heimmanschaft souverän mit 4:0 durch.

Zum letzten Spiel des Kalenderjahres musste die "Zwote" wieder auf einen der ungeliebten "Ascheplätzen" ran. Dazu kam noch dass der Gegner die momentan sehr stark aufspielende SG Kylltal war. Desweiteren fehlten einige Leute vom Stammpersonal verletzungsbedingt. Das wirkte sich auch auf die Aufstellung auf. So musste zum Beispiel Spielertrainer Albert Hoffmann auf die Libero Position rücken. Aufgrund dieser Voraussetzungen war die Heimmanschaft der Favorit, auch wenn man im Hinspiel die 3 Punkte an der Mehlener Straße behalten konnte. Die SG Kylltal wurde dieser Rolle auch direkt gerecht. Bereits nach elf Minuten drückten sie den Ball schon zweimal über die Linie. (Torschützen: Stanislaw Meling (9.), Christian Finelly (11.)).  Allerdings muss man dabei erwähnen, dass beide Treffer waren sehr umstritten waren und Schiedsrichter sah bei einer Mengen Entscheidungen sehr unglücklich aus, aber der MSV war an diesem Tag einfach vom Pech verfolgt. Denn Vorne wurden in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten reihenweise ausgelassen. Aber die Kugel wollte einfach nicht rein. Dann machte die Heimmanschaft kurz vor der Pause mit dem dritten Treffer den Sack zu. (Torschütze: Maximilian Hermans (43.)). Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin. Die SGD musste nicht mehr und der MSV konnte nicht mehr. Schließlich schraubte kurz vor Schluss Jörg Ferber (89.) das Ergebnis auf 4:0 hoch und sorgte somit für einen doch recht klaren Endstand. Am Ende muss man festhalten, dass das absolut nicht der Tag des MSV war. Ich weiß nicht wo Fortuna an diesem Abend war, aber unseren Schneifelfüchsen stand sie zu diesem Zeitpunkt nicht zur Seite.

Albert Hoffmann war von diesem Abend auch ein wenig Abend enttäuscht. Allerdings wenn man die bisherigen Saisonleistung betrachtet kann man durchaus zufrieden sein. Am Ende des Jahres steht die Reserve im gesicherten Mittelfeld mit nur 3 Niederlagen auf dem Konto. Nun gehen die Jungs erst einmal in die wohl verdiente Winterpause bevor man am 29. März des neuen Jahres den SV Roth an der Mehlener Straße empfängt.

Zwote: 1:2 gegen SG Schneifel - Bittere Niederlage gegen Tabellennachbern

Vergangenen Sonntag war wieder Zeit für Fußball in der Kreisliga D-2. Die SG Schneifel III hieß die Reserve aus Mehlental recht herzlich Willkommen. Am Ende setzte sich die Heimmannschaft mit 2:1 durch.

Durch Wetterbedingungen wurde das Spiel nach Jünkerath auf den Kunstrasenplatz verlegt, wo dran sich die "Zwote" erst einmal gewöhnen musste. Aber dann nach kurzer Abtastphase kam man dann doch recht gut in die Partie. Durch ansehnliche Kombinationen und guten Ansätzen übernahm der MSV das Spiel. Dies wurde dann auch nach einer knappen halben Stunde belohnt. Albert Hoffmann bekam nach einen Foul einen Strafstoß für sich gesprochen, den Standardspezialist Ali Kammers (29.) souverän verwandelte. Allerdings ließ man jetzt etwas nach und verursachte an der Strafraumgrenze einen unnötigen Freistoß. Der Folgen mit sich brachte. Abwehrchef Thorsten Schmitz (36.) ließ sich das nicht nehmen und schweißte den Standard unhaltbar in den linken oberen Knick. So verließ man den Platz mit einem Unentschieden zum Pausentee. Die Leistung stimmte aber das Ergebnis noch nicht. Leider konnte das Team um Spielertrainer Albert Hoffmann, in den zweiten 45 Minuten, nicht daran anknüpfen. Und das Spiel plätscherte ein wenig dahin. Nun gelang es der Heimmannschaft sich Chancen heraus zu arbeiten. Schließlich war es dann Johannes Dahm (65.) der die Partie mit einem Distanzschuss drehen konnte. Die Schneifelfüchse versuchten nochmal heranzukommen, aber alle Ansätze misslingten recht schnell. Die SG Schneifel hatte sogar noch die Möglichkeit zu erhöhen, allerdings zielte Thorsten Schmitz nach einem umstritten Elfmeter zu genau und setzte den Ball nur an den Pfosten.

Spielertrainer Albert Hoffmann fand die Leistung vollkommen okay. Aber heute hatte man auch wenig Pech. Nächsten Samstag steht Fortuna dann hoffentlich wieder dem MSV zur Seite, dann gastiert man bei der Dritten des SG Prümer-Land.

Zwote: 6:3 in Wallersheim - Hoffmann trifft trotz Valium

Alle waren heiß auf den nächsten Spieltag. Denn es ging vergangenes Wochenende zum Derby auf die heilige Asche. Die SG Prümer-Land III empfing die Reserve des MSV zum Flutlichtspiel in Wallersheim. Nach einem torreichen Spiel hieß am Ende 6:3 für den Gast.

Die Hoffmänner wollten für Wiedergutmachung sorgen, da man aus den letzten 3 Spielen nur einen Punkt holen konnte. Dementsprechend gingen sie motiviert in die Partie. Auch dieses Mal musste man sich zunächst an die Platzverhältnisse gewöhnen. Allerdings ging das recht schnell. Früh setzte sich Flügelspieler Marvin Tautges (8.) über die Außen durch und schloss erfolgreich ins kurze Eck ab. Aber dann schielt man ein Gang zurück und ließ die Heimmannschaft kommen. Das rächte sich direkt. Durch einen Doppelpack von Johannes Maiers (18., 26.) geriet man in Rückstand. Die Schneifelfüchse versuchten sich wieder aufzuraffen. Spielerisch war man klar besser, nur es fehlte das gewisse Durchsetzungsvermögen. Dann nutzte Ingo Pensky (37.) einen Freistoß aus dem Halbfeld zum Ausgleich. Kurz darauf die Chance zu erneuten Führung. Ingo Pensky holte einen Strafstoß raus, den Ali Kammers (41.) trocken einschob. So hieß zur Pause 3:2 für den MSV. In der 2. Halbzeit war es ein ähnliches Bild wie in Hälfte 1. Nur konnte die Zwote ihre Möglichkeiten jetzt besser nutzen. Marvin Tautges flankte in den Strafraum wo Ingo Pensky zu seinem 2. Treffer abschloss. Doch dann ein kurzer Rückschlag, Tobi Wielvers (68.) verkürzte mit einem Distanzschuss auf 3:4 aus der Sicht der Prümer. Aber kein Grund zur Sorge Ali Kammers schlug eine butterweiche Ecke auf den eingewechselten Albert Hoffmann (75.) der das Ergebnis auf 5:3 hochschraubte. In der Nachspielzeit machte Ingo Pensky (90.+4) mit dem Schlusspfiff seinen Hattrick perfekt und der MSV entführte somit 3 wichtige Punkte aus dem Derby.

Spielertrainer Albert Hoffmann war mit der Leistung zufrieden, wobei man hier und da natürlich immer noch was verbessern kann. Kommende Woche kann man sich erst einmal ausruhen. Den nächsten Spieltag heißt es für die Zwote spielfrei.

"Zwote": Erste Saisonniederlage für den Verein - 0:3 gegen Tabellenführer Neidenbach

Vergangenen Sonntagvormittag schaute der ganze Kreis Eifel nach Gondenbrett. Dort stand ein absolutes Topspiel auf dem Plan. Der Tabellenzweite empfing den Spitzenreiter. Die Reserven des Mehlentaler SV und des SG Neidenbach traten aufeinander. Wobei sich der Tabellenführer souverän mit 0:3 durchsetzte.

Eigentlich konnte der MSV optimistisch in die Partie gehen, weil soweit oben stand man in dieser Saison noch nie. Aber das noch recht junge Team stand wohl ein wenig unter Druck. Die Schneifelfüchse kamen während des ganzen Spiels nie wirklich in die Partie rein. Anfangs konnten man sich noch gegen den leicht überlegenen Gegner stemmen. Bis die SG Neidenbach dann kurz vor der Halbzeit eiskalt zuschlug. Kapitän Sascha Serve (30.) nutzte einen Stellungsfehler der Mehlener Hintermannschaft zum Führungstreffer. Kurz darauf schloss Raimund Laub (35.) unhaltbar ab und erhöhte somit auf 0:2. Dann war es erneut Raimund Laub (42.) der den Sack schon so gut wie zumachte. Er dribbelte sich an zwei Gegenspieler vorbei und verwandelte dann eiskalt im 1 gegen 1 mit dem Torwart zum 0:3. Dann gab es in der Nachspielzeit von Halbzeit 1 einen weiteren Aufreger. Ingo Pensky forderte einen Elfmeter nachdem er im Strafraum abgegrätscht wurde. Die Diskussion wurde so groß, das es zu einer Rudelbildung kam. Spieler aus beiden Mannschaften mischten sich mit ein. Schiedsrichter Volker Wilschrey wirkte etwas überfordert bis er dann mit zwei roten Karten für Ruhe sorgte. Eine ging gegen Neidenbach und beim MSV traf es Spielertrainer Albert Hoffmann. So begann man auf beiden Seiten nach dem Pausentee dezimiert. Allerdings verlief die Partie nun komplett unspektakulär. Der Mehlentaler SV konnte an diesem Tag nicht und die SG Neidenbach musste nicht mehr. So plätscherte das Spiel vor sich hin. Hier und da waren ein paar gute Aktionen der "Zwoten", allerdings nichts wirklich Zwingendes. So verabschiedete sich der Gast, nach 90 Minuten, mit 3 Punkten durch die gute Viertelstunde vor der Pause. Und die erste Saisonniederlage stand für die Reserve zu Buche.

Spielertrainer Albert Hoffmann war nicht wirklich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Allerdings durch den bisherigen Saisonverlauf ist er dennoch optimistisch was die kommenden Spiele angeht. Nächsten Sonntag kann schon beim erneuten Heimspiel gegen die SG Steffeln II, um 12:30 Uhr, für Wiedergutmachung gesorgt werden.