Zwote: 6:3 in Wallersheim - Hoffmann trifft trotz Valium

Alle waren heiß auf den nächsten Spieltag. Denn es ging vergangenes Wochenende zum Derby auf die heilige Asche. Die SG Prümer-Land III empfing die Reserve des MSV zum Flutlichtspiel in Wallersheim. Nach einem torreichen Spiel hieß am Ende 6:3 für den Gast.

Die Hoffmänner wollten für Wiedergutmachung sorgen, da man aus den letzten 3 Spielen nur einen Punkt holen konnte. Dementsprechend gingen sie motiviert in die Partie. Auch dieses Mal musste man sich zunächst an die Platzverhältnisse gewöhnen. Allerdings ging das recht schnell. Früh setzte sich Flügelspieler Marvin Tautges (8.) über die Außen durch und schloss erfolgreich ins kurze Eck ab. Aber dann schielt man ein Gang zurück und ließ die Heimmannschaft kommen. Das rächte sich direkt. Durch einen Doppelpack von Johannes Maiers (18., 26.) geriet man in Rückstand. Die Schneifelfüchse versuchten sich wieder aufzuraffen. Spielerisch war man klar besser, nur es fehlte das gewisse Durchsetzungsvermögen. Dann nutzte Ingo Pensky (37.) einen Freistoß aus dem Halbfeld zum Ausgleich. Kurz darauf die Chance zu erneuten Führung. Ingo Pensky holte einen Strafstoß raus, den Ali Kammers (41.) trocken einschob. So hieß zur Pause 3:2 für den MSV. In der 2. Halbzeit war es ein ähnliches Bild wie in Hälfte 1. Nur konnte die Zwote ihre Möglichkeiten jetzt besser nutzen. Marvin Tautges flankte in den Strafraum wo Ingo Pensky zu seinem 2. Treffer abschloss. Doch dann ein kurzer Rückschlag, Tobi Wielvers (68.) verkürzte mit einem Distanzschuss auf 3:4 aus der Sicht der Prümer. Aber kein Grund zur Sorge Ali Kammers schlug eine butterweiche Ecke auf den eingewechselten Albert Hoffmann (75.) der das Ergebnis auf 5:3 hochschraubte. In der Nachspielzeit machte Ingo Pensky (90.+4) mit dem Schlusspfiff seinen Hattrick perfekt und der MSV entführte somit 3 wichtige Punkte aus dem Derby.

Spielertrainer Albert Hoffmann war mit der Leistung zufrieden, wobei man hier und da natürlich immer noch was verbessern kann. Kommende Woche kann man sich erst einmal ausruhen. Den nächsten Spieltag heißt es für die Zwote spielfrei.