Gute neun Punkte aus den vergangenen vier Spielen holte die SG Mehlental/Bleialf bislang unter ihrem neuen Trainer Toni Maci. Zuletzt gab es mit dem 1:0 bei der SG Obere Kyll-Gönnersdorf sogar den zweiten Auswärtsdreier in Folge – Tobias Keil hatte in der 20. Minute das Tor des Tages erzielt. Sonntag tritt die SG nun wieder in heimischen Gefilden an: Zu Gast an der Mehlener Straße ist am Sonntag, ab 14.30 Uhr, mit dem SV Fortuna Ulmen ein Team, das mit je fünf Siegen und Niederlagen sowie einem Remis zwar die gleiche Bilanz wie die SG aufweist, aber über die um 19 (!) Treffer bessere Tordifferenz verfügt. Deshalb rangieren die Schützlinge des früheren Mayener Oberligaspielers Ewald Knechtges und seines Trainerkollegen Michael Gundert – sie führten in der vergangenen Saison die DJK Kelberg zum Aufstieg in die Kreisliga A – als Sechster auch zwei Plätze höher als die Maci-Elf.

Im Bestreben, sich im Mittelfeld der D-I-Liga weiter nach vorne zu kämpfen, strebt die zweite Mannschaft der SG Mehlental/Bleialf nach zuletzt vier Punkten aus zwei Partien einen Heimsieg an. Sonntag, ab 12.30 Uhr, geht es an der Mehlener Straße gegen die SG Rengen. Damit kommt es zum Aufeinandertreffen des Tabellensechsten und des –achten.

Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Sportkameraden

Peter Hacken

der am 25. Oktober im Alter von 65 Jahren unerwartet verstorben ist

Bis zu seinem Tode war Peter ein Vorbild an Zuverlässigkeit und ein treuer Unterstützer unseres Mehlentaler Sportvereins.

In jungen Jahren trat er als Aktiver ein, übernahm später Verantwortung als Kapitän und Trainer.

Die Nachwuchsabteilung baute Peter einst mit auf, war von 1980 bis 2014  Vorstandsmitglied, darunter von 1992 bis 2000 Jugendleiter und danach bis 2008 zweiter Vorsitzender. Bis zuletzt engagierte er sich bei den Heimspielen an der Mehlener Straße als Platzkassierer und als Vorsitzender der Alte-Herren-Abteilung.

Seinen großen Sportsgeist bewies Peter in früheren Jahren auch als Schiedsrichter für unseren MSV.

Der Verstorbene war immer da, wenn man ihn brauchte und krempelte die Ärmel hoch.

Auch seine fröhliche Art werden wir dankbar in Erinnerung halten.

Wir verlieren einen guten Freund, der uns sehr fehlen wird.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Mehlentaler Sportverein 1965 Gondenbrett

 

Obwohl es tabellarisch nicht so schlecht läuft, muss Uwe Zeimmes bei der SG Mehlental/Bleialf gehen. Der neue Coach bringt Erfahrung aus Hunderten von Oberliga-Spielen mit und möchte diese vor allem an die Offensivabteilung weitergeben. / Samstag, 17.30 Uhr: Erstes Spiel unterm neuen Coach beim TuS Ahbach II.
 
Den Zeitpunkt der Trainerentlassung bei der im Sommer neu formierten Spielgemeinschaft Mehlental/Bleialf bezeichnet die SG in ihrer Pressemeldung als „unpopulär“. Der sportliche Leiter Peter Brandt erklärt dem TV, man sei mit der Tabellensituation und sieben Punkten nach fünf Spielen nicht total unzufrieden. Und dennoch musste Trainer Uwe Zeimmes vergangene Woche seinen Hut nehmen.

Warum? „Es sind einfach viele Kleinigkeiten zusammengekommen“, sagt Peter Brandt. Besonders die „teilweise komischen“ Auftritte in den Auswärts- und Pokalspielen hätten den Ausschlag gegeben. „Der Entschluss ist über einen längeren Zeitraum gereift“, so Brandt. Im Sommer sei man noch „zu 100 Prozent“ überzeugt gewesen, dass Zeimmes  – in der  vergangenen Saison Coach des Mehlentaler SV Gondenbrett – die richtige Besetzung sei. Nun sei es jedoch besser sich zu trennen, denn die SG erwarte eine „andere Ansprache in der Kabine“.

Neuer Trainer sieht "einige gute Ansätze"

Die soll der neue Coach Antonio Maci halten. Brandt kennt den 39-Jährigen, der am Mittwoch das erste Training geleitet hat. „Da sind ein paar echt gute Ansätze dabei“, resümiert Maci gegenüber dem TV seine ersten Eindrücke. Momentan laboriere das Team noch an einigen Verletzungen, was ein genaues Bild schwermachen würde. Der deshalb relativ kleine Kader ist für Maci an einem anderen Punkt eine Hilfe, denn er tue sich „mit den Namen noch schwer“, scherzt er.

Woran er bei der SG ansetzen muss, weiß er hingegen schon. „Das Team hat ganz klar zu viele Gegentore bekommen.“ Auch taktisch fehle es an manchen Stellen. Bis zur Winterpause gelte es jedoch, die Mannschaft erst einmal zu stabilisieren und „hinten sicherer zu stehen“. Zum Jahreswechsel könne man dann taktisch einiges Neues aufbauen und damit beginnen, die junge Mannschaft zu entwickeln.

277 Spiele in der Oberliga 

Peter Brandt verspricht sich von Maci, den er vor allem menschlich sehr schätzt, auch, dass er „seine Erfahrung aus der aktiven Laufbahn im überregionalen Fußball einbringt“. Und davon hat der Italiener genügend. Laut dem Internetportal transfermarkt.de hat  Maci 277 Oberliga-Spiele auf dem Buckel. Einst wechselte er von der Jugend des SC Fortuna Köln zum damaligen SV Prüm, von dort für mehrere Jahre zum FK Pirmasens und schließlich über den TuS Mayen  nach Ellscheid, wo er verletzungsbedingt aufhörte. Er spielte als klassischer Mittelstürmer. Diese Erfahrung könne er nach eigener Aussage „an die Offensivkräfte weitergeben“.

Als Trainer arbeitete der in Gerolstein lebende Maci bei der SG Hillesheim, mit der er in die Bezirksliga aufstieg und den Kreispokal gewann und bei der SG Üdersdorf. Und wenn Not am Mann sei, dann könne er „auch noch bisschen mitkicken“.

Quelle: www.fupa.net/volksfreund / Autor: Christian Thome 

Die SG Mehlental/Bleialf hat sich mit sofortiger Wirkung von ihrem Trainer Uwe Zeimmes getrennt.  Trotz sieben Punkten aus den ersten fünf Spielen in der Kreisliga B I verlief die Entwicklung der Mannschaft nicht in dem Maße, wie es sich die sportliche Leitung der SG vorgestellt hatte. Das wurde auch bei den zum Teil hohen Auswärtsniederlagen in Pokal und Meisterschaft deutlich.

Die Spielgemeinschaft und speziell der Mehlentaler SV, dessen erste Mannschaft Uwe Zeimmes in der vergangenen Saison trainiert hatte, bedanken sich für sein Engagement und wünschen ihm auf seinem weiteren Wege persönlich wie sportlich alles Gute.

Die sportliche Leitung ist sich darüber im Klaren, einen unpopulären Zeitpunkt gewählt zu haben, möchte aber rechtzeitig die Weichen stellen, um die sportliche Entwicklung zu forcieren.

Eine Nachfolgeregelung wird zeitnah angestrebt.